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Aktion & Reaktion

Generalverdacht gegen Plagiatöre bestätigt

Für den 16. Mai 2011 lud die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Vortragsveranstaltung “Rechtsextremismus in der Kommune” ins Geithainer Bürgerhaus ein.
Bis auf einige herangekarrte Punks und Autonome aus Leipzig und den umliegenden Städten blieben die berufsbetroffenen Plagiatoren wieder einmal unter ihresgleichen. Zumindest fast, denn um den Damen und Herren den Spiegel ihrer Utopie vorzuhalten, entschloss sich kurzerhand auch das echte “Netzwerk für Tolerie und Demokranz” seinen Beitrag zur politischen Vielfalt beizusteuern und meldete eine Kundgebung vor dem Bürgerhaus an. Das Netzwerk für Tolerie und Demokranz ist ein seit 2008 bestehender Zusammenschluß von Demokrat_innen, der sich bedingungslos gegen die unreflektierte Aktzeptanz von sogenannten demokratischen Figuren des öffentlichen Lebens stellt. Massive Verfehlungen des demokratischen Blocks führten 2011 zur Gründung der Regionalstelle “Leipziger Land” des ehrenamtlichen Bündnisses, das aber zukünftig öffentliche Gelder aus den prall-gefüllten Anti-Rechts-Kassen einfordern wird.

Auch der Geithainer Stadtrat, Manuel Tripp, dem nicht der Segen eines bundesrepublikanischen Musterdemokraten zugesprochen wurde, nahm an der Kundgebung teil. Er bewies seltene Courage und zeigte damit deutlich seine politische Korrektheit. Der Zutritt zum Bürgerhaus wurde den Netzwerker_innen von Tolerie und Demokranz unter Androhung von Polizeigewalt dennoch verwehrt und an der anschließenden “Diskussion” durfte man auch nicht teilnehmen. Dieses Verhalten beweist erneut die totalitäre Umgangsform und Unfähigkeit der Etablierten, die gepriesene Demokratie und Toleranz auch tatsächlich umzusetzen, sei es aus Angst vor dem eigenen Versagen oder der fehlenden Kompetenz für politische Konfrontationen. Deutlich ist eine diktatorische Frühform zu erkennen!
Den Anfängen zu wehren, erfordert gerade dort ein genaues Hinsehen. Deshalb verteilte man äh frau, Verzeihung mensch vom Tolerie-Netzwerk frohen Mutes Flugblätter an dankende Passanten und machte als echte(r) Demokranze mit Schildern und Transparenten deutlich, daß nur die Abschaffung Deutschlands gerecht sein kann, solange Arbeitsplätze für Ausländer gefährdet sind und das deutsche Volk an Unterfremdung leidet. Die Verantwortlichen der Saalveranstaltung jedenfalls ernteten Buh-Rufe und wurden gehörigst für ihre Umtriebe ausgepfiffen. Die überkochenden Emotionen gegen die menschenverachtenden Demokraten gipfelten gar in einem zielsicheren Eierwurf.

Seiner geistigen Wurzeln und Tradition vergegenwärtigte sich das Netzwerk zum Abschluss mit einem Gruppenfoto vor dem örtlichen Ernst-Thälmann-Denkmal.

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